Kategorie:E-Akte als Werkzeug der Kommunikation

Aus Agiles Verwaltungswissen
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„E-Akte“ klingt verstaubt. E-Akten-Projekte gelten mindestens als langweilig, die man möglichst schnell und im Geiste öder Projektroutine abfrühstücken sollte. Diese Herangehensweise wird von verschiedenen Faktoren gefördert, unter anderem durch ihren Zwangscharakter. Das E-Gov-Gesetz des Bundes und die entsprechenden Kopien auf Länderebene schreiben den Übergang zur digitalen Aktenführung bis zu einem bestimmten Zeitpunkt vor. Also bekommt die Aufgabe sofort den Stempel Pflicht. Damit einher geht aber auch eine reine technische Sicht auf die Digitalisierung der Verwaltungsarbeit. Als ginge es nur um ein anderes Dokumentenmedium (elektronisch statt Papier oder elektronisch statt Kombi aus Papier und Windows-Filesystem). Wenn es so wäre, dann würde es sich nur um eine Art „Nachbau“ handeln. Aus einer Papierakte wird dann ein Pendant, das aber genauso aussieht wie das physische Original.

„Die E-Akte soll die digitale Verwaltung relevanter Informationen und Daten vereinfachen. Sie ist meist nach der Struktur physischer Akten aufgebaut. Ausschlaggebend für die Umstellung auf digitale Akten ist außerdem die sogenannte Revisionssicherheit,“ heißt es auf einer einschlägigen Website.

Wir vom Forum Agile Verwaltung haben eine andere Sicht auf die Digitalisierung und laden dazu ein, viel weitreichendere Transformationsideen zu entwickeln mit sehr viel größerem Nutzen. Also die E-Akte als Chance und nicht als Projekt, bei dem man auf ausgetretenen Pfaden bleibt, bei denen man die Komfortzone nicht verlassen muss und die man möglichst schnell hinter sich bringt.Diese vorwärtstreibenden Ideen wollen wir hier sammeln und allen Verwaltungen zur Verfügung stellen, die neue Wege erkunden und sich dazu austauschen wollen.

Folgende Themen wollen wir hier darstellen:

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